Kieferorthopädie für Kinder und Jugendliche
Bei der ersten kieferorthopädischen Beratung wird zunächst der Behandlungsbedarf festgestellt und anschließend der optimale Zeitpunkt für den Behandlungsbeginn festgelegt. Falls notwendig werden Maßnahmen der Frühbehandlung eingeleitet, dazu gehört z. B. das Abstellen von Lutschgewohnheiten oder die Verordnung unterstützender logopädischer Therapie. Anschließend werden regelmäßige ½-jährliche Kontrolltermine vereinbart. Ist der Behandlungsbeginn festgelegt, wird ein Termin zur Erstellung der diagnostischen Anfangsunterlagen festgelegt.

Grundsätzlich unterscheidet man herausnehmbare oder festsitzende kieferorthopädische Behandlungsgeräte. Ein wichtiges herausnehmbares Gerät ist der Bionator und seine Modifikationen, als elementares Behandlungsgerät einer ganzheitlich orientierten Kieferorthopädie. Ziel dieses Gerätes ist es, die Entwicklungs- und Reifungsprozesse von Mund und Gesicht auszunutzen, nicht nur um gut auszusehen und zu kauen, sondern auch um die normale Entwicklung von Sprache, Haltung und Atmung zu unterstützen. Hier ist eine intensive Mitarbeit des Patienten notwendig und die Bereitschaft das Behandlungsgerät am Nachmittag und in der Nacht konsequent zu tragen.